Lieblingsorte: Hotel im Wasserturm

Das Hotel im Wasserturm gehört seit neuestem zu meinen Lieblingsorten.
Es liegt zentral in der Nähe des Barbarossaplatzes, inmitten eines ruhigen Wohngebietes. Man erreicht per U-Bahn, die nur ein paar Schritte entfernt ist, oder per Fuß Orte wie den Neumarkt oder die Altstadt.

Von außen vermutet man gar nicht, dass in diesem historischen Gebäude 11 Etagen untergebracht sind, auf der 5. befindet sich das Beauty Atelier Beaut, auf der 11. das Restaurant HIMMEL UN ÄD. Die 140 Jahre alte Geschichte des denkmalgeschützten Wasserturms spürt man förmlich beim Betreten,

Ich kenne das Hotel als Kundin vom Atelier Beaut und bin immer wieder begeistert von der Atmosphäre und der Eleganz des ganzen Gebäudes.

Das Restaurant werde ich hoffentlich bei der nächsten festlichen Gelegenheit besuchen.

Zu meinem Lieblingsort ist das Hotel im Wasserturm aber vor allem weil es hier einen Defibrillator gibt.

Ich hatte bereits hier ein wenig erläutert, dass ich aus persönlichen Gründen an dem Thema Herzgesundheit interessiert bin.

Umso begeisterter bin ich von der vorbildlichen Investition des Hotels in einen Defibrillator zum Schutz der Gäste und der Mitarbeiter. Das Vorhandensein von Defibrillatoren ist nämlich nicht gesetzlich vorgeschrieben, anders als Feuerlöscher oder Verbandskästen. Als ich jedoch im Foyer stand und mich nach dem Defibrillator erkundete, auf den ein Schild an der Rezeption hinweist, konnten mir die Mitarbeiter sofort sagen, wo er sich befindet und auch einer der Ersthelfer des Hotels kam sofort zu mir, um sich zu versichern, dass bei mir alles in Ordnung war und erläuterte mir auf meine Nachfrage die Funktionsweise des Defibrillators. In einem Notfall wäre ich also sehr gut aufgehoben gewesen.

Der Defibrillator der Firma Almas Industries ist ein hochentwickelter Lebensretter, ich werde ihm einen eigenen Blogbeitrag später widmen, da er sich sehr von denen unterscheidet, die ich bisher im Erste-Hilfe-Kurs oder in der Sparkasse gesehen habe.

 

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Micro Scooter Ribbons

Unsere Tochter hat schon seit sie 1,5 Jahr alt ist den Mini Micro 3in1, ein Scooter für Kleine, der zu einem Laufrad umfunktioniert werden kann.

Wir hatten ihn zunächst zur Probe ausgeliehen vom Kinderladen querbeet in Köln-Riehl, wo man nicht nur hochwertiges Spielzeug, Kleidung, Second-Hand-Kleidung und köstliche Verpflegung kaufen, sondern auch Kurse (Erste Hilfe, Musikgarten, Babykurse) machen kann.

Mit dem Scooter konnte unsere Tochter direkt losflitzen und nach einer Woche waren wir so überzeugt, dass wir ihn neu gekauft haben.

Mittlerweile haben wir die größere Lenkstange installiert und Töchterchen liebt ihren Scooter nach wie vor. Als sie letzte Woche beim Kinderturnen ein anderes Mädchen sah, dass Ribbons am Lenker hatte, war sie ganz aufgeregt, so was Tolles wollte sie auch haben!

Gemäß dem Motto „Support your local dealer“ habe ich nicht im Internet recherchiert sondern bin wieder ins querbeet und habe nochmal genauer herumgeschaut und tatsächlich die Ribbons gefunden.

Sehen sie nicht toll aus? Unsere Tochter behauptet ja, dass sie damit noch schneller fahren kann, nämlich mit Tempo „Hui! Hui!“, dass ist „so schnell, dass Mama rennen muss“ 😀

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Was für ein Zirkus!?

Als Eltern lernt man viele Dinge neu zu entdecken, so habe ich zum Beispiel durch meine Tochter meine Freude am Zirkus wieder entdeckt. Und das kam so:

Letzten Sommer gingen wir zum ersten Mal in den Zirkus Wibbelstetz, der Aufführungsgruppe des ZAK Zirkus- und Artistikzentrum Köln, zu einer kostenlosen Darbietung der jungen Artisten. Es gefiel unserer Tochter, die damals 1,5 Jahre alt war, allerdings nur 20 Minuten lang, dann wollte sie lieber auf dem Spielplatz nebenan Rutschen gehen. Ich selber war beeindruckt, wie mutig und eifrig die jungen Artisten die waghalsigsten Sprünge durchführten und auch wenn einiges nicht sofort klappte, so waren sie professionell genug es einfach nochmal zu versuchen und sich nichts anmerken zu lassen.Als Eltern lernt man viele Dinge neu zu entdecken, so habe ich zum Beispiel durch meine Tochter meine Freude am Zirkus wieder entdeckt. Und das kam so:

Da wir sehr häufig auf den Spielplatz neben dem ZAK gehen, zeigte unsere Tochter jedesmal auf das große Zelt, klatschte und sagte dazu:“ Zirkus“ und „ganz oben“. Ihr hatte die Luftakrobatik scheinbar am besten gefallen. Ich versprach ihr, dass wir wieder hingehen würden.

Wir gingen ein halbes Jahr später das nächste mal hin als die zweite Vorrunde des CIRCUS KICKS stattfand, ein Wettbewerb für Nachwuchskünstler. Da ich vom ersten Besuch her wußte, dass die Musik teilweise sehr laut war, nahm ich Lärmschutz-Kopfhörer für die Tochter mit.

Die Vorstellung war wundervoll abwechlungsreich: es traten junge Artisten auf, Profi-Artisten und zwei richtige Pausen-Clowns. Pausen-Clown ist dabei nicht abwertend gemeint, vielmehr waren das die Profi-Artisten Tobias Kirstgen und Daniel Lorenz des Zirkustheater StandArt, die die ganze Vorführung moderiert und den Wettbewerb erklärt haben. Dabei haben sie wundervolle Überleitungen konstruiert mit viel Humor, Jonglage und Akrobatik. Und schon vor Beginn der Vorstellungen helfen die beiden mit, dass auch wirklich jeder Gast eine Sitzgelegenheit hat, man fühlt sich direkt gut aufgehoben.

Diesmal hielt unsere Tochter es bis zur Pause aus, das war, glaube ich, nach ungefähr 45 Minuten. Das Klatschen und die vielen Eindrücke waren genug, jetzt war wieder Spielplatz und selber bewegen angesagt.

Zuhause erzählte sie wieder viel von „ganz oben“ und versuchte die Luftakrobaten nachzumachen indem sie hin und her hüpfte. Sie warf zudem meine Jonglierbälle unter lautem Lachen durch die Luft. (Ich besitze Jonglierbälle, kann aber nur ganz wenig jonglieren. Noch reicht es um Töchterchen damit zu beeindrucken)

Zu den nächsten beiden Vorstellungen konnte ich meinen Mann überreden mitzukommen. Er war zunächst skeptisch, aber da Töchterchen „Papa tomm mit, alle zsamm!“ rief, kam er mit und war schwer begeistert. Die Mischung von Nachwuchskünstlern und Profis fand auch er gelungen, das hohe Niveau der jungen Artisten überraschte auch ihn und über die Moderatoren sagte er:“Die sind echt gut!“

Leider werden wir nicht zum Finale gehen können, da es für uns zu spät stattfindet, aber ich werde mir auf jeden Fall auf der Homepage angucken, wer gewonnen hat.

Ich wünsche allen Auftretenden und Gästen eine schöne Vorstellung.

Bücherei, ein magischer Ort

Als ich ein Kind war, waren Büchereien für mich magische Orte. Damals gab es noch kein Internet, Handys, Wlan, usw. Wenn man etwas wissen wollte schaute man fern, hörte Radio, fragte Menschen oder las in Büchern oder Zeitschriften.

Da ich in einem kleinen Ort aufgewachsen bin, musste ich regelmäßig die Fernleihe der Bücherei nutzen, weil die Bücher, die mich interessierten, in unserer kleinen lokalen Bibliothek nicht verfügbar war. Es konnte also viel Zeit vergehen bis ich ein Schulreferat fertig schreiben konnte, weil ich erst einmal die Quellen organisieren musste.

In der Bücherei kannte mich die Bibliothekarin mit Namen und wusste, welche Bücher ich am liebsten las: Krimis von Agatha Christie und Sir Arthur Conan Doyle.

An Büchern liebte ich, dass ich sie lesen konnte, wenn ich wollte, ich musste nicht warten, dass eine bestimmte Sendezeit anfing oder ein Termin für eine Vorstellung begann.

Am liebsten las ich in der Bücherei, weil es dort schön ruhig war, ich habe nämlich viele laute Geschwister, und hier konnte niemand stören. Hier gab es nur die Bücher und mich.

Nicht selten faszinierten mich Geschichten so sehr, dass ich das gelesene Buch nicht aus der Hand legen konnte und ich nach ein bis zwei Tagen schon damit fertig war.

Ich habe das Schulpraktikum natürlich später in einer Bibliothek gemacht, beruflich aber einen anderen Weg eingeschlagen.

Meine Liebe zu Büchern möchte ich an unsere Tochter weitergeben. Seit sie ein Jahr alt ist, gehe ich mit ihr in die Stadtbibliothek in Köln.

Sie liebt es in der Kinderabteilung der Bibliothek herumzulaufen und Bücher auszusuchen, die ihr gefallen. Das Ausleihen möchte sie auch immer alleine am Automaten machen 😀

 

Libraries where places of magic for me when I was a kid. Back then, there was no Internet, mobile phones, WLAN, etc. If you wanted to know something, you needed to look TV, listen to radio, ask people or read in books or newspapers.

I grew up in a very small town, so I frequently had to use the interlibrary loan, because the books that interested me, where not to be find in our local little library. So a lot of time would pass before I was able to do finish work for school, because first I had to organize source texts.

The librarian in our our library knew my name and also what kind of books I loved to read: Agatha Christie and Sir Arthur Conan Doyle.

What I loved about books was that I was able to read them whenever I wanted to, I didn’t have to wait for a broadcast time or a date for a performance.

My favorite place to read books was the library. I loved the peace (at home where a lot of loud siblings), no one could disturb me, there was only me and the books.

Often it would happen that I was so fascinated by a book that I couldn’t let it out of my hand and finished reading it within one or two days.

Of course I completed the school internship in a library but chose another occupation later.

I would like to teach our daughter my love for books, that is what I take her to the public library here in Cologne since she is one year old.

She loves to run around in the children’s section of the library and pick books that she likes. She also wants to do the lending all by herself at the machine 😀

Winter 2014

Ene Besuch im Zoo, oh, oh, oh, oh, Nä wat is dat schön, nä, wat es dat schön!
The first Christmas market for my little one but it was raining :/

Nachdem ich jetzt langsam fit werde, zeige ich meiner Tochter die Sehenswürdigkeiten Kölns, die in unserer Umgebung sind: der Zoo, der Rhein, Weihnachtsmarkt, die Strassenbahn, usw. Leider schläft sie meistens und ist noch nicht besonders beeindruckt und eher ist es eher eine Übung für mich mit dem Kinderwagen umzugehen.

Echt doof, dass viele unterirdische Haltestellen ohne Aufzug sind, denn Rolltreppen darf man ja mit dem Kinderwagen nicht mehr benutzen. Man ist also auf die Hilfe der Mitmenschen angewiesen oder hält an einer anderen Haltestelle, und muss mehr laufen. Da ich kein Auto habe, sondern ab und zu Carsharing benutze, bin ich auf die Strassenbahn angewiesen und ärgere mich schon darüber, zum Glück kann ich bisher alles erreichen aber für einige Termine muss ich neue Routen planen.

Egal, jetzt ist bald Weihnachten, ich wünsche allen ein frohes Fest!

I am getting fitter more and more each day and start to show my daughter Cologne Sightseeing places around our home: the Zoo, the river Rhine, Christmasmarket, the tram, etc. Unfortunately she sleeps most of the time and is not really impressed at all and actually it is more like a training for me to handle the baby buggy.

It is really annoying that a lot of the underground stations are without an elevator and using the escalator with a buggy is forbidden. You are dependent on others to help you or you use another station and walk a bit more. I don’t have a car, sometimes I use carsharing, so I need to use the tram and am really bothered about the situation but fortunately I can reach most places by foot, but for some appointments I have to plan another route.

Whatever, soon it’s Christmas, I wish everyone a happy Christmas season!