Weihnachten im Schuhkarton

Im letzten Jahr habe ich zum ersten Mal von dem Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“ gelesen, leider aber die Frist zum Mitmachen verpasst und wollte deshalb unbedingt dieses Jahr mitmachen.

Unserer Tochter (3 Jahre) möchte ich gerne das beibringen, was mir meine Eltern beigebracht haben: Wohlstand teilen. Nicht, dass wir reich wären, aber wir teilen gerne.

Und um zu zeigen, dass Geschenke zu Weihnachten für viele nicht selbstverständlich sind, habe ich mit ihr zusammen überlegt einen Karton für ein etwa gleichaltriges Mädchen (2-4 Jahre) zu packen. Ich habe die Dinge, die wir zusammen überlegt haben morgens alleine eingekauft und wir haben nachmittags zusammen einen Schuhkarton schön beklebt und die Geschenke eingepackt. Dabei habe ich ihr vorgelesen, wohin die Päckchen aus dem deutschsprachigen Raum verschickt werden: Bulgarien, Georgien, Litauen, Mongolei, Montenegro, Polen, Republik Moldau, Rumänien, Serbien, Slowakei und die Ukraine.

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Ich war erstaunt, wie viel Spaß ihr das Einpacken machte, und dass sie gar kein Problem hatte, dass von den schönen Dingen nichts für sie war.

Wir haben eingepackt: eine Wollmütze mit lustigem Eulengesicht, 5 Paar warme Socken, Buntstifte, eine Bastelschere, ein Malbuch, ein kleines Flugzeug, ein Murmelspiel, ein  kleiner Ball, Haarklammern und Haargummis, eine kleine Handtasche und ein Armband.

Die Abgabestelle bei uns in der Nähe war eine Apotheke, in der wir auch den Geldbetrag bezahlen konnten, die sogenannte Päckchenspende, mit der unter anderem die Schulung der Helfer vor Ort bezahlt wird.

Unsere Tochter übergab das Päckchen voller Stolz und rief laut: „Für ein Mädchen wie ich, damit sie sich freut! Weil bald Weihnachten.“

Schöne Adventszeit an euch alle ❤

 

 

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Lieblingsorte: Hotel im Wasserturm

Das Hotel im Wasserturm gehört seit neuestem zu meinen Lieblingsorten.
Es liegt zentral in der Nähe des Barbarossaplatzes, inmitten eines ruhigen Wohngebietes. Man erreicht per U-Bahn, die nur ein paar Schritte entfernt ist, oder per Fuß Orte wie den Neumarkt oder die Altstadt.

Von außen vermutet man gar nicht, dass in diesem historischen Gebäude 11 Etagen untergebracht sind, auf der 5. befindet sich das Beauty Atelier Beaut, auf der 11. das Restaurant HIMMEL UN ÄD. Die 140 Jahre alte Geschichte des denkmalgeschützten Wasserturms spürt man förmlich beim Betreten,

Ich kenne das Hotel als Kundin vom Atelier Beaut und bin immer wieder begeistert von der Atmosphäre und der Eleganz des ganzen Gebäudes.

Das Restaurant werde ich hoffentlich bei der nächsten festlichen Gelegenheit besuchen.

Zu meinem Lieblingsort ist das Hotel im Wasserturm aber vor allem weil es hier einen Defibrillator gibt.

Ich hatte bereits hier ein wenig erläutert, dass ich aus persönlichen Gründen an dem Thema Herzgesundheit interessiert bin.

Umso begeisterter bin ich von der vorbildlichen Investition des Hotels in einen Defibrillator zum Schutz der Gäste und der Mitarbeiter. Das Vorhandensein von Defibrillatoren ist nämlich nicht gesetzlich vorgeschrieben, anders als Feuerlöscher oder Verbandskästen. Als ich jedoch im Foyer stand und mich nach dem Defibrillator erkundete, auf den ein Schild an der Rezeption hinweist, konnten mir die Mitarbeiter sofort sagen, wo er sich befindet und auch einer der Ersthelfer des Hotels kam sofort zu mir, um sich zu versichern, dass bei mir alles in Ordnung war und erläuterte mir auf meine Nachfrage die Funktionsweise des Defibrillators. In einem Notfall wäre ich also sehr gut aufgehoben gewesen.

Der Defibrillator der Firma Almas Industries ist ein hochentwickelter Lebensretter, ich werde ihm einen eigenen Blogbeitrag später widmen, da er sich sehr von denen unterscheidet, die ich bisher im Erste-Hilfe-Kurs oder in der Sparkasse gesehen habe.

 

Neue Fleece-Kuschelkissen

Cozy

Ich habe mir aus Kuschelfleece ein neues Kissen genäht und natürlich wollte unser Töchterchen auch eines haben. Das Eulenkissen, das ich ihr für die Kita genäht hatte, war ihr leider zu groß (Breite ca. 43cm) also habe ich für das kleine Kissen eine Seitenlänge von nur 38cm gewählt.

Für den Zuschnitt von Fleece sollte man nicht die gute Stoffschere benutzen, da sie stumpf werden kann, als Nadel habe ich eine Jerseynadel benutzt.

Da das Fleece beim Zuschneiden fusselt, sollte man am darauf achten, dass man genug Zeit einplant alles wieder aufzuräumen. Ich habe das leider nicht beachtet und bin mit einem vollgefusselten Pullover zum Einkaufen gehetzt @.@

Außerdem ist mir natürlich die Füllwatte ausgegangen (ich hatte ja bereits ein Kissen genäht und befüllt), aber damit das Kissen heute für die Kita fertig wurde, haben wir Wolle, die ich  nicht mehr benutze, kleingeschnitten und mit eingefüllt, so dass das Kissen schön prall und kuschelig wurde.

Diesen Beitrag verlinke ich bei creadienstag, und Kissenparty 2017

Micro Scooter Ribbons

Unsere Tochter hat schon seit sie 1,5 Jahr alt ist den Mini Micro 3in1, ein Scooter für Kleine, der zu einem Laufrad umfunktioniert werden kann.

Wir hatten ihn zunächst zur Probe ausgeliehen vom Kinderladen querbeet in Köln-Riehl, wo man nicht nur hochwertiges Spielzeug, Kleidung, Second-Hand-Kleidung und köstliche Verpflegung kaufen, sondern auch Kurse (Erste Hilfe, Musikgarten, Babykurse) machen kann.

Mit dem Scooter konnte unsere Tochter direkt losflitzen und nach einer Woche waren wir so überzeugt, dass wir ihn neu gekauft haben.

Mittlerweile haben wir die größere Lenkstange installiert und Töchterchen liebt ihren Scooter nach wie vor. Als sie letzte Woche beim Kinderturnen ein anderes Mädchen sah, dass Ribbons am Lenker hatte, war sie ganz aufgeregt, so was Tolles wollte sie auch haben!

Gemäß dem Motto „Support your local dealer“ habe ich nicht im Internet recherchiert sondern bin wieder ins querbeet und habe nochmal genauer herumgeschaut und tatsächlich die Ribbons gefunden.

Sehen sie nicht toll aus? Unsere Tochter behauptet ja, dass sie damit noch schneller fahren kann, nämlich mit Tempo „Hui! Hui!“, dass ist „so schnell, dass Mama rennen muss“ 😀

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Herzinfarkt-Risiko senken durch Rauch-Stopp

Ich muss hier mal etwas loswerden, das mir mein Mann gestern erzählt hat. Er hört jetzt endlich auf zu Rauchen (*Tusch!*). Und das hörte seine neue Kollegin, die meinte: „Das finde ich super, nicht, dass deine Tochter dich sonst später mal reanimieren muss. Das musste ich bei meinem Vater und der hat danach einfach weitergeraucht!“

Ist das krass oder was!?!?!?!?

Ich habe mir natürlich Kommentare wie „siehst du, deshalb habe ich dich seit Jahren bekniet Aufzuhören“ verkniffen weil ich sah, wie betroffen ihn das machte und mich ehrlich gesagt auch.

Auch deshalb weil mein eigener Vater ein Kettenraucher ist. Er behauptet immer, das würde ihm nichts ausmachen, weil doch auch schon schon seine Mutter Kettenraucherin war und erst mit 85 gestorben ist. Das sie ein Raucherbein hatte und ihr Immunsystem geschwächt war, lässt er gerne unerwähnt.

Raucher reden sich ihre Sucht gerne schön. Ich kenne fast alle „positiven“ Aspekte des Rauchens durch Aussagen von Rauchern („ich komme an die frische Luft“ „ich brauche das um mit Kollegen abzuhängen“…) und kann nur den Kopf schütteln.

Der Verzicht auf die Zigarette senkt das Herzinfarkt-Risiko erheblich und deswegen ist es nie zu spät mit dem Rauchen aufzuhören

Seit mein Mann vor drei Wochen aufgehört hat zu Rauchen, hat er zum Beispiel nach dem Sport viel weniger Muskelkater, kann besser riechen und fühlt sich insgesamt viel fitter! Er merkt, dass das Aufhören tatsächlich etwas „bringt“ und die Angst, an einem Herzinfarkt zu sterben, wie sein rauchender Großvater, wird weniger.