Was für ein Zirkus!?

Als Eltern lernt man viele Dinge neu zu entdecken, so habe ich zum Beispiel durch meine Tochter meine Freude am Zirkus wieder entdeckt. Und das kam so:

Letzten Sommer gingen wir zum ersten Mal in den Zirkus Wibbelstetz, der Aufführungsgruppe des ZAK Zirkus- und Artistikzentrum Köln, zu einer kostenlosen Darbietung der jungen Artisten. Es gefiel unserer Tochter, die damals 1,5 Jahre alt war, allerdings nur 20 Minuten lang, dann wollte sie lieber auf dem Spielplatz nebenan Rutschen gehen. Ich selber war beeindruckt, wie mutig und eifrig die jungen Artisten die waghalsigsten Sprünge durchführten und auch wenn einiges nicht sofort klappte, so waren sie professionell genug es einfach nochmal zu versuchen und sich nichts anmerken zu lassen.Als Eltern lernt man viele Dinge neu zu entdecken, so habe ich zum Beispiel durch meine Tochter meine Freude am Zirkus wieder entdeckt. Und das kam so:

Da wir sehr häufig auf den Spielplatz neben dem ZAK gehen, zeigte unsere Tochter jedesmal auf das große Zelt, klatschte und sagte dazu:“ Zirkus“ und „ganz oben“. Ihr hatte die Luftakrobatik scheinbar am besten gefallen. Ich versprach ihr, dass wir wieder hingehen würden.

Wir gingen ein halbes Jahr später das nächste mal hin als die zweite Vorrunde des CIRCUS KICKS stattfand, ein Wettbewerb für Nachwuchskünstler. Da ich vom ersten Besuch her wußte, dass die Musik teilweise sehr laut war, nahm ich Lärmschutz-Kopfhörer für die Tochter mit.

Die Vorstellung war wundervoll abwechlungsreich: es traten junge Artisten auf, Profi-Artisten und zwei richtige Pausen-Clowns. Pausen-Clown ist dabei nicht abwertend gemeint, vielmehr waren das die Profi-Artisten Tobias Kirstgen und Daniel Lorenz des Zirkustheater StandArt, die die ganze Vorführung moderiert und den Wettbewerb erklärt haben. Dabei haben sie wundervolle Überleitungen konstruiert mit viel Humor, Jonglage und Akrobatik. Und schon vor Beginn der Vorstellungen helfen die beiden mit, dass auch wirklich jeder Gast eine Sitzgelegenheit hat, man fühlt sich direkt gut aufgehoben.

Diesmal hielt unsere Tochter es bis zur Pause aus, das war, glaube ich, nach ungefähr 45 Minuten. Das Klatschen und die vielen Eindrücke waren genug, jetzt war wieder Spielplatz und selber bewegen angesagt.

Zuhause erzählte sie wieder viel von „ganz oben“ und versuchte die Luftakrobaten nachzumachen indem sie hin und her hüpfte. Sie warf zudem meine Jonglierbälle unter lautem Lachen durch die Luft. (Ich besitze Jonglierbälle, kann aber nur ganz wenig jonglieren. Noch reicht es um Töchterchen damit zu beeindrucken)

Zu den nächsten beiden Vorstellungen konnte ich meinen Mann überreden mitzukommen. Er war zunächst skeptisch, aber da Töchterchen „Papa tomm mit, alle zsamm!“ rief, kam er mit und war schwer begeistert. Die Mischung von Nachwuchskünstlern und Profis fand auch er gelungen, das hohe Niveau der jungen Artisten überraschte auch ihn und über die Moderatoren sagte er:“Die sind echt gut!“

Leider werden wir nicht zum Finale gehen können, da es für uns zu spät stattfindet, aber ich werde mir auf jeden Fall auf der Homepage angucken, wer gewonnen hat.

Ich wünsche allen Auftretenden und Gästen eine schöne Vorstellung.

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