Bücherei, ein magischer Ort

Als ich ein Kind war, waren Büchereien für mich magische Orte. Damals gab es noch kein Internet, Handys, Wlan, usw. Wenn man etwas wissen wollte schaute man fern, hörte Radio, fragte Menschen oder las in Büchern oder Zeitschriften.

Da ich in einem kleinen Ort aufgewachsen bin, musste ich regelmäßig die Fernleihe der Bücherei nutzen, weil die Bücher, die mich interessierten, in unserer kleinen lokalen Bibliothek nicht verfügbar war. Es konnte also viel Zeit vergehen bis ich ein Schulreferat fertig schreiben konnte, weil ich erst einmal die Quellen organisieren musste.

In der Bücherei kannte mich die Bibliothekarin mit Namen und wusste, welche Bücher ich am liebsten las: Krimis von Agatha Christie und Sir Arthur Conan Doyle.

An Büchern liebte ich, dass ich sie lesen konnte, wenn ich wollte, ich musste nicht warten, dass eine bestimmte Sendezeit anfing oder ein Termin für eine Vorstellung begann.

Am liebsten las ich in der Bücherei, weil es dort schön ruhig war, ich habe nämlich viele laute Geschwister, und hier konnte niemand stören. Hier gab es nur die Bücher und mich.

Nicht selten faszinierten mich Geschichten so sehr, dass ich das gelesene Buch nicht aus der Hand legen konnte und ich nach ein bis zwei Tagen schon damit fertig war.

Ich habe das Schulpraktikum natürlich später in einer Bibliothek gemacht, beruflich aber einen anderen Weg eingeschlagen.

Meine Liebe zu Büchern möchte ich an unsere Tochter weitergeben. Seit sie ein Jahr alt ist, gehe ich mit ihr in die Stadtbibliothek in Köln.

Sie liebt es in der Kinderabteilung der Bibliothek herumzulaufen und Bücher auszusuchen, die ihr gefallen. Das Ausleihen möchte sie auch immer alleine am Automaten machen 😀

 

Libraries where places of magic for me when I was a kid. Back then, there was no Internet, mobile phones, WLAN, etc. If you wanted to know something, you needed to look TV, listen to radio, ask people or read in books or newspapers.

I grew up in a very small town, so I frequently had to use the interlibrary loan, because the books that interested me, where not to be find in our local little library. So a lot of time would pass before I was able to do finish work for school, because first I had to organize source texts.

The librarian in our our library knew my name and also what kind of books I loved to read: Agatha Christie and Sir Arthur Conan Doyle.

What I loved about books was that I was able to read them whenever I wanted to, I didn’t have to wait for a broadcast time or a date for a performance.

My favorite place to read books was the library. I loved the peace (at home where a lot of loud siblings), no one could disturb me, there was only me and the books.

Often it would happen that I was so fascinated by a book that I couldn’t let it out of my hand and finished reading it within one or two days.

Of course I completed the school internship in a library but chose another occupation later.

I would like to teach our daughter my love for books, that is what I take her to the public library here in Cologne since she is one year old.

She loves to run around in the children’s section of the library and pick books that she likes. She also wants to do the lending all by herself at the machine 😀

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